Das Projekt

Was entsteht, wenn die Dinge bleiben? 
Haus der Dinge ist ein künstlerisches Forschungs- und Archivprojekt über das Sammeln, Ordnen und Bewahren. Zwischen Erinnerung und Verlust, Chaos und Struktur, persönlicher Geschichte und gesellschaftlicher Zuschreibung.

Die Räume einer Wohnung verwandeln sich in einen begehbaren Denkraum: In kuratierten Salon-Ausstellungen begegnen sich Nachlassobjekte, Menschen mit einer besonderen Beziehung zu den Dingen und zeitgenössische Kunst.

Im Zentrum stehen die „Dinge des Lebens“, verdichtete Alltagsästhetik, emotionale Überlagerung und das Spannungsfeld individueller und kollektiver Bedeutungen. Die Ausstellungen eröffnen einen Raum zur Auseinandersetzung mit den Parallelen und Unterschieden verschiedener Formen von Sammelleidenschaft, zwischen sorgsam gehütetem „Schatz“, liebevoller Ordnung und künstlerischer Transformation sowie Reflexion.

Eigene künstlerische Arbeiten sind integraler Bestandteil des Forschungsprojekts.

Dorfansicht, Anette C. Halm, 2025 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026.